Zwischen Bosporus, Basar und Straßenkatzen
Die Reise nach Istanbul startete bereits am frühen Samstagmorgen. Nach und nach trafen die Schülerinnen und Schüler müde, doch voller Vorfreude am Flughafen ein. Begleitet von Frau Çevirme und Frau von Seld machten sie sich auf den Weg zum Flug, der für einige von ihnen der erste ihres Lebens war.
In Istanbul angekommen, ging es durch den Trubel der Großstadt zu unserem Zuhause für die kommenden fünf Tage. Nach einer kurzen Verschnaufpause machte sich die Gruppe auf den Weg, die Stadt zu erkunden, und startete die Studienfahrt mit einem gemeinsamen Abendessen. Die Atmosphäre und die Schönheit der Stadt faszinierten alle gleichermaßen. Den Abend rundete der obligatorische türkische Çay ab.
Am zweiten Tag verließ die Gruppe das Festland und genoss bei einer Bootstour auf dem Bosporus die beeindruckende Aussicht auf Istanbul. Dieser Perspektivwechsel begeisterte alle. Am Nachmittag erkundete die Gruppe die asiatische Seite dieser facettenreichen Stadt.
Am dritten Tag tauchte die Reisegruppe tief in die Geschichte Istanbuls ein und besuchte einige der bedeutendsten Wahrzeichen der Stadt. Überwältigt von der Schönheit der historischen Gebäude lernten die Schülerinnen und Schüler die Geschichte rund um Sultanahmet, die Hagia Sophia und den Topkapı-Palast kennen. Eine wertvolle Erfahrung und ein absolutes Muss für jeden, der Istanbul besucht! Nach dem Mitagessen machte die Gruppe den Großen Basar Istanbuls unsicher. Es wurde ausgiebig gehandelt und gefeilscht, bevor die Schülerinnen und Schüler den Basar schließlich mit zahlreichen Souvenirs verließen.
Am vierten Tag führte der Weg der Gruppe, mit einem Simit in der Hand, durch das regnerische Istanbul zu einem ganz besonderen Programmpunkt: einem Mosaiklampen-Workshop. Zwei Stunden konzentrierter Arbeit endeten mit einem ganz besonderen, individuellen Erinnerungsstück für jeden. Am Nachmittag folgte ein Spaziergang durch die bunten Straßen des Balat-Viertels bis hin zum Galataturm. Dabei ließ sich die Gruppe erneut von der einzigartigen Schönheit und Atmosphäre der Stadt mitreißen.
Den letzten Tag der Reise verbrachte die Gruppe im Viertel Dolmabahçe und in Beşiktaş, wo sie mehr über die Sultane und ihre Geschichte erfuhr. Der Nachmittag verging anschließend mit Bummeln durch die Straßen dieser lebendigen Viertel. Abends machte sich die Gruppe noch einmal auf den Weg zur Brücke in Ortaköy, wo sie im Schein der Lichter den letzten Abend in Istanbul genoss.
Am Tag des Abflugs fand die Gruppe noch einmal Stärkung in einem herzlichen, familiären Restaurant bei einem typisch türkischen Frühstück, bevor sie sich auf die turbulente Rückreise machte – begleitet von Herzschmerz und der Sehnsucht nach dieser magischen Stadt, ihren Menschen und ihren vierbeinigen Bewohnern. Denn neben den beeindruckenden Moscheen, bunten Straßen und dem köstlichen Essen waren es auch die unzähligen Straßenkatzen, die das Stadtbild prägten und der Reise ihren ganz besonderen Charme verliehen.
Es war eine Studienfahrt voller unvergesslicher Momente, köstlichem Essen und magischer Eindrücke. Istanbul ist eine Stadt, die jeder von uns ins Herz geschlossen hat und die ihre Spuren in uns hinterlassen wird. Eine Stadt voller Geschichte, Leben und einzigartiger Begegnungen. An diese Reise werden wir uns ein Leben lang erinnern.
Ein Bericht von Petronella Aradski







