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Zurück an die alte Schule

Gruppenfoto

Es waren damals 136 Schülerinnen und Schüler, die die Oberstufe am Schwenninger Gymnasium besuchten. Der Jahrgang 1964, dem die Abiturienten angehörten, war seinerzeit der geburtenstärkste am Gymnasium gewesen. Über 55 Ehemalige folgten jetzt der Einladung des Organisationsteams um Annette Emminger und Bernhard Kapp, um beim 40-jährigen Treffen dabei zu sein.

Der Samstagnachmittag begann mit einer engagierten zweistündigen Führung durch das sanierte Gymnasium, geleitet von Lehrer Heinz Rathfelder. Beim Treffen war das Gymnasium noch eine große Baustelle, und die Männer und Frauen, die teilweise lange nicht mehr in ihrer alten Schule gewesen waren, zeigten sich erstaunt über die umfangreichen Renovierungen. Zu den Stationen des Rundgangs gehörte auch die Schul-Aula, wo vor 40 Jahren der Abi-Ball mit einstudiertem Theaterstück und anschließendem gepflegtem Gesellschaftstanz stattfand.

Die Schul-Aula des Deutenberg-Gymnasiums gehörte auch zu den Stationen des Rundgangs des Abiturjahrgangs 1984. „Wir hatten den ganzen Ball selbst vorbereitet und alles organisiert”, erinnerte sich Annette Emminger. Man habe auch die Studienfahrten genossen und sei gerne beim Schüleraustausch gewesen.

Eine Runde durch die Stadt zum Muslenplatz

Solche Aktivitäten, die für die Klassengemeinschaft wichtig waren, wirken auch nach 40 Jahren noch nach. Man erinnerte sich, dass die Abiturienten von 1984 mit dem Queen-Klassiker „We are the Champions” auf den Lippen vom Deutenberg-Gymnasium durch die Stadt zogen. Wie die alten Römer bekleidet, ging es über den Marktplatz zum Muslenplatz, begleitet von einem Traktor mit Anhänger, auf dem die Musikanlage aufgestellt war.

„Vor 40 Jahren gab es noch kein Motto bei uns Abiturienten”, berichtete Annette Emminger. „Es war schlicht die ,Matura ‘84’”. Als Erinnerung an die Schulzeit am Deutenberg-Gymnasium wurde ein Apfelbaum gepflanzt. Außerdem wurde anlässlich der Landesgartenschau 2010 am Möglingssee eine Hainbuche gepflanzt.

Die 40er-Feier fand auf der Tribüne des FC Dauchingen statt. Trotz widriger Wetterbedingungen wurden dabei viele schöne Erinnerungen aktiviert. Die Ehemaligen kamen von überall her zu dem Treffen. Die weiteste Anreise war aus Tadschikistan, und mindestens ein Teilnehmer war nach 40 Jahren zum ersten Mal dabei. Auch der bereits verstorbenen Mitschüler aus dem Jahrgang wurde gedacht.

Auch drei Lehrer kamen zum Treffen

Bei der Zusammenkunft wurden viele angeregte Gespräche geführt. Zum Fest gekommen waren zudem drei ehemalige Lehrer. Mit Heinz Rathfelder, Axel Heil und Thomas Holzapfel blickte man gerne an die Zeit der „Matura ’84” zurück.

 

aus Neckarquelle vom 28.06.2024

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