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Vielzahl an Erinnerungen im Gepäck

“I haven’t been everywhere, but it’s on my list” – Susan Sontag

Überall waren wir nicht, Indiana und New York können wir mittlerweile von unserer Liste streichen. 

Mitte Oktober ging es los: 20 Schüler, zwei Lehrer bahnten sich den Weg von Villingen-Schwenningen nach Indiane Terra Haute. Etliche Stunden, Müdigkeitsanfälle und Transportmittel später fuhren wir in unbequemen Bussen ohne Anschnallgurte auf den Parkplatz einer High School ca. 7.500 Kilometer von zu Hause entfernt. Die einen auf den Parkplatz der High School Terra Haute North, die anderen der Terra Haute South. Und von eigentlich ja fremden Menschen wurden wir herzlich empfangen. 

Die ersten „Kulturschocks“ ließen nicht lange auf sich warten. 17-Jährige fahren alleine Auto, gegessen wird mit Plastikgabeln. 

Die nächsten Tage durften wir dann unseren ganz persönlichen High School Film miterleben. Gänge gefüllt von den doch so bekannten „school lockers“, große Sporthallen, Footballspiele…

Und ganz nebenbei trafen wir in den Klassenzimmern, beim Mittagessen oder außerhalb der Schule Menschen, die zu Bekanntschaften und Freunden wurden. 

Wir verbrachten unsere Zeit nicht nur in der Schule, sondern auch in der Umgebung. So besuchten wir das Court House und den Vigo Country History Center in Terra Haute, eine Trampolinhalle in Plainfield…

Außerdem hatten wir die Möglichkeit den Bürgermeister von Terra Haute zu treffen, der uns offen unsere Fragen beantwortete. 

Neben den Aktivitäten war die Zeit in unseren Gastfamilien ein Bestandteil unseres Aufenthalts. Ob beim Einkaufen, dem Abendessen oder doch einfach nur dem gemeinsamen Herumsitzen und Unterhalten. Es ermöglichte uns nicht nur Touristen zu sein, sondern auch ein Teil des Alltags. 

Viele Erlebnisse reicher und einige Abschiedstränen ärmer holten wir dann die Touristen aus uns raus. So surreal es auch war, auf einmal standen wir auf dem Rockefeller Center in New York City und erblickten die bunten Lichter der Metropole. Die nächsten Tage erlebten wir den Times Square, den Central Park, die 5th Avenue…

Nach 17 Tagen landeten wir sicher am Flughafen Zürich – im Gepäck eine Vielzahl an Erinnerungen. 

Und auch wenn wir Indiana und New York mittlerweile von unserer Liste streichen können, kommen wir vielleicht eines Tages wieder zurück, um die Bekanntschaften erneut treffen zu können. 

Zuerst einmal werden uns unsere amerikanischen Austauschschüler teilweise im Sommer 2025 besuchen kommen. 

Ein Erfahrungsbericht von Felina Hornig.

 

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