Moin moin...

Richtiges Kaiserwetter empfing unsere GaD-Truppe überraschenderweise in der Hansestadt. Fünf Tage lang waren sie am Hamburger Hafen unterwegs und lernten die verschiedenen Ecken Hamburgs kennen.

Zentral am Hauptbahnhof untergebracht ging es jeden Morgen erst einmal Richtung Landungsbrücken, wo ein Rundgang durch die Speicherstadt, ein kniffliger und spannender Escape Room auf dem Museumsschiff Cap San Diego und eine virtuelle Tour mit VR-Brillen durch den Hamburger Hafen warteten. In diesem Discovery Dock galt es, Schmugglern möglichst schnell auf die Schliche zu kommen, das Trockendock mit VR-Brille zu erkunden oder im Kran-Simulator möglichst flink einen Frachtcontainer zu entladen. Die Realität zeigte danach dann eine Hafenrundfahrt im warmen Sonnenschein, die zum Träumen einlud.

Ein ganz anderes Gesicht zeigte Hamburg dagegen auf der Reeperbahn - entweder beim allabendlichen Streifzug durch die Gassen, weil man unter 18 Jahren dann eben doch noch nicht in die Clubs durfte, oder auf der Tour mit Bela, dem Kiezjungen, der bis vor Kurzen noch eine Kneipe dort betrieben hatte und den Kiez somit wie seine Westentasche kannte. Beeindruckt und schockiert zugleich lauschten die 22 Schülerinnen und der eine Schüler seinen Storys vom Kiez, den Banden und der Zwangsprostitution.

Durchaus geteilter Meinung war die Gruppe dagegen von der Thalia-Theater-Inszenierung des "Shockheaded Peter", einer sehr abgefahrenen Variation des Struwwelpeters. Zum Glück stand am letzten Abend ein weiterer Theaterbesuch an, der mit Improvisationstheater alle wieder versöhnte und somit mit sehr positiven Eindrücken und vielen Erfahrungen wieder in den Süden entließ. 

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