Dattelsüße, Rap und ganz viel Essen

Kurz vor Sonnenuntergang füllte sich die kleine Aula mit erwartungsvoller Atmosphäre: Über 100 Gäste waren zum inzwischen dritten gemeinsamen Fastenbrechen am Deutenberg zusammengekommen. Die Aula war festlich geschmückt und liebevoll dekoriert; ein großes gemeinsames Büffet mit den verschiedensten Speisen stand bereit und unterstrich den offenen, gemeinschaftlichen Charakter des Abends.

Das Programm begann mit einem musikalischen Einstimmen durch die Brüder Aryasena und Avicenna Kadarisman auf der Gitarre. Nachdenkliche Töne schlug anschließend Tabarak Shaikheleid in ihrem Poetry Slam-Text „Dattelsüße“ an. Der Text reflektierte über den tieferen Sinn des Fastens, über Geduld und Selbstreflexion und über die Dattel als Symbol des Fastenbrechens sowie deren Bedeutung im Ramadan.

Humorvoll wurde es mit dem Sketch „WhatsApp Ultras: Wir planen unser Fastenbrechen“, den eine Gruppe des islamischen Religionsunterrichts der Klasse 7 präsentierte. In typischer Chat-Dynamik, inklusive Emojis, Missverständnissen und spontanen Einfällen, zeigte die Szene auf unterhaltsame Weise, wie eine WhatsApp-Gruppe versucht, das gemeinsame Fastenbrechen zu organisieren.

Ein fester Bestandteil des GaD-Iftars sind inzwischen auch „Die Fasten-Breaker“ mit ihrem Beitrag „Dates auf dem Teller“. Ilai Abdijanovic, Burak Kidik, Polat Kilic und Mohamad Mahmoud sorgten erneut für einen lebendigen Programmpunkt, der bei vielen Gästen bereits Kultstatus genießt.

Kurz vor Sonnenuntergang folgte schließlich das Gebet zum Fastenbrechen, vorgetragen von Schülerinnen und Schülern des islamischen Religionsunterrichts der Klasse 9. Als die Zeit des Maghrib-Gebets und des Iftars, heute kurz vor 18 Uhr, erreicht war, begann das gemeinsame Fastenbrechen. Mit Datteln, Wasser und anschließend dem reichhaltigen Büffet endete der Abend in vielen Gesprächen, Begegnungen und gemeinschaftlichem Austausch. 

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