Als aus ehemaligen Schülern wieder GaDler wurden
Man musste im Innenhof des Gymnasiums am Deutenberg nicht lange suchen, um ehemalige Mitschülerinnen und Mitschüler oder frühere Lehrkräfte zu entdecken. Überall standen kleine Gruppen zusammen, begrüßten sich, lachten, tauschten Erinnerungen aus und brachten sich gegenseitig auf den neuesten Stand. Zum Jubiläumsschulfest hatte der Freundeskreis des Gymnasiums am Deutenberg gemeinsam mit dem Elternbeirat bewusst zum Meet & Greet eingeladen. Und viele Ehemalige waren der Einladung gefolgt.
Besonders schön wurde es dort, wo Vergangenheit und Gegenwart direkt aufeinandertrafen. Der erste Abiturjahrgang des Jahres 1966 begegnete den Abiturientinnen und Abiturienten von 2026. Mehr als 60 Jahre trennten die beiden Jahrgänge.
Dass manche dem GaD über Jahrzehnte treu geblieben sind, zeigte auch der Wettbewerb um das älteste GaD-Utensil. Für das Jubiläum hatten einige Ehemalige ihre alten Abi-T-Shirts wieder hervorgeholt; teils aus den 1990er-Jahren. Einer brachte sogar eine originalverschlossene Abi-Sektflasche mit, die seit seiner Abschlussfeier auf ihren Einsatz gewartet hatte. An diesem Nachmittag blieb sie allerdings zu. Angestoßen wurde lieber mit Aperol oder einer Paulaner Spezi. Gewonnen hat den Wettbewerb um das älteste GaD-Utensil jedoch schließlich unschlagbar Renate Jäckle: Sie brachte eine Festschrift aus dem Umzugsjahr 1965 mit und durfte sich über einen Gutschein des Weinhauses Hess freuen. Eine besondere Geschichte verbindet sie mit der Schule bis heute: Zunächst war sie selbst Schülerin am Gymnasium am Deutenberg, später kehrte sie als Lehrerin zurück.
Ähnlich verlief der Weg von Alexander Ungelenk und Axel Schlenker. Beide besuchten einst selbst das GaD und unterrichten heute als Musiklehrer an ihrer ehemaligen Schule. Für das Jubiläum hatte Ungelenk eigens die Band „Raum 28“ zusammengestellt, eine Band aus ehemaligen Schülerinnen und Schülern und gleichzeitig eine Hommage an die ursprüngliche Raumnummer des großen Musiksaals. Gemeinsam spielten sie Evergreens ebenso wie eigene Kompositionen aus den vergangenen Jahrzehnten und lieferten den musikalischen Rahmen für den Nachmittag.
Zwischen alten Geschichten gab es aber auch Neues zu entdecken. Zum ersten Mal zeigte sich das neue Schulmaskottchen. Das GaDäleon der SMV, bislang vor allem von den neuen GaD-T-Shirts bekannt, drehte höchstpersönlich seine ersten Runden über das Schulgelände, begrüßte Gäste, posierte für Fotos und wurde schnell zum beliebten Motiv bei großen und kleinen Besucherinnen und Besuchern.
















