Tief in die Psyche

Die Theater-AG des Gymnasiums am Deutenberg zeigte Anfang Juni ihre Version des Klassikers „Peter Pan“.

Wohl fast jeder kennt die Geschichten um den Jungen, der niemals erwachsen wird. So manche Faszination rankt sich um Peter Pan, Tinker Bell und ihre Verlorenen Jungs. Und so war es durchaus ein Wagnis, als sich die Schülerinnen und Schüler der Theater-AG des Gymnasium am Deutenberg zu Beginn des Schuljahres entschieden, diesen Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur auf die Bühne zu bringen.

Nun stand das Konzept des Stückes nach James Matthew Barrie, die Proben gingen auf die Zielgerade und das Ganze mündetete am Montag, dem 3. Juni, in einem Stück aus eigenen Szenen nach der Roman- und Dramenvorlage auf der Hallerhöhe des Gymnasiums in der Premiere. Dabei setzte sich die Inszenierung vor allem mit den Überlieferungen des Stoffes um den rebellischen Jungen ohne Mutter auseinander.

Die Disney-Version hat hier sicherlich einen guten Teil beigetragen, während die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler aus den Klassen sieben bis zur Kursstufe sich bewusst auch mit dem Original und den Hintergründen auseinandergesetzt haben. Tief sind sie in die Psychen der einzelnen Figuren eingedrungen, haben nach Beweggründen, Sorgen und Ängsten, aber auch Sehnsüchten gesucht und diese dann in abstrakten und konkreten Szenen und Monologen umgesetzt. Herausgekommen sind schauspielerisch durchaus fordernde Szenen, die einmal mehr herausforderten, weil fast alle Schülerinnen und Schüler zum ersten Mal auf der Bühne standen.

Viele Proben auf der traditionellen Probenwoche auf Schloss Kapfenburg bei Lauchheim und auch in den heimischen Räumen der Schule standen da auf dem Plan, bis nun zum ersten Mal vor Publikum gespielt wurde.

Mit von der Partie war auch wieder Musiklehrer Stefan Merkl mit seinen Musikern, die eigens Musik für diese Peter Pan-Version komponiert und arrangiert haben, um die Szenen der Theater-AG in den richtigen Ton zu setzen.

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