Blitze in der Hand

Die Schülerinnen und Schülern des neuen Profilfachs IMP erlebten Spannendes im Technorama in Winterthur.

Die zwölf Achtklässler des neuen IMP-Profils haben einen Ausflug zum Science-Center Technorama in Winterthur unternommen. Dort lässt sich Naturwissenschaft hautnah erleben und Anfassen ist explizit erwünscht. Spielerisch werden so zahlreiche Zusammenhänge gelernt und erforscht.

Los ging es mit einem Workshop zu Mikrowellen. Hierbei wurden verschiedene Materialien getestet. Professionell unterstützt durch die Crew des Technoramas stellten die Schülerinnen und Schüler sich dabei so einige Fragen: Was erwärmt sich besonders gut und wieso ist das so? Was darf eigentlich nicht in die Mikrowelle und was passiert, wenn man es dann doch hineinpackt? Wie muss man Aluminiumfolie formen, um möglichst grelle Blitze zu erzeugen? Der Titel des Workshops „Do not try this @home“ ist also durchaus ernst gemeint!

Anschließend konnten die Schüler selbst auf Erkundungstour gehen. Beliebt war der Windkanal, in dem man austesten kann, wie sich verschiedene Windstärken anfühlen. Interessant sind aber auch die zahlreichen optischen Täuschungen, die einen zum Beispiel wahlweise als Zwerg oder Riese erscheinen lassen.

Spannend wurde es im wahrsten Sinne des Wortes bei der Physikvorführung. So konnten drei der Schüler im sicheren Metallkäfig mit dem Schuppenhandschuh Blitze einfangen oder sich am Van-de-Graaff-Bandgenerator aufladen und am eigenen Leib spüren, dass sich gleichgeladene Teilchen abstoßen bis einem die Haare zu Berge stehen.

Die begleitende IMP-Lehrerin Frau Kappel ist sich sicher: „Bei der Vielzahl der hervorragenden Exponate kann man selbst nach mehreren Besuchen noch ständig etwas Neues entdecken, probieren und dazulernen.“

Auch der ganz konkrete Bezug zu den aktuellen Inhalten des neuen Profilfachs kommt dabei nicht zu kurz, wie Herr Pier erläutert: „Wenn man zum Beispiel ganz nah an einen Fernseher herangeht, kann man erkennen, dass dieser das Bild mit Pixeln der Farben Rot, Grün und Blau darstellt. Diese Art der Farbmischung – ganz ohne Gelb – brauchen wir auch beim Programmieren und hier gibt es wunderschöne Exponate, wo man einfach durch Handgesten und Schattenwurf damit experimentieren kann.“

Die Schülerinnen und Schüler hatten so gemeinsam mit ihren IMP-Lehrern einen äußerst schönen, erfahrungs- und lehrreichen Tag – obwohl es sich eigentlich nur nach Spielen angefühlt hat.

Bilder: Courtesy Swiss Science Center Technorama ©

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