Frederick Tag - das Literatur-Lese-Fest

Die Sechstklässler nahmen an einer Lesung mit der Autorin Judith Le Huray teil.

Rund um Bücher und Lesen

Lesen kann auch Spaß machen und vorgelesen bekommen umso mehr. Darin waren sich die Sechstklässlerinnen und Sechtsklässler des Gymnasiums am Deutenberg am vergangenen Mittwoch einig. Im Rahmen des diesjährigen Fredericktages war die Balinger Autorin Judith Le Huray auf Lesebesuch vorbeigekommen und hatte die Unterstufenschüler mit in die bunte Welt ihrer so ganz unterschiedlichen Bücher entführt.

Am Literatur-Lese-Fest „Fredericktag“ beteiligen sich im gesamten Oktober landesweit Bibliotheken, Schulen, Kindertageseinrichtungen, Volkshochschulen, Buchhandlungen, Verlage, Vereine oder Hochschulen mit mehr als 1.700 Veranstaltungen. Ziel des Projekts ist, Literatur und Lesen in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses zu stellen.

Für Judith Le Huray war das indes kein Problem: Agil turnte sie durch den Mehrzweckraum des Deutenberggymnasiums und ließ die Figuren ihrer Bücher nicht nur stimmlich zum Leben erwachen. Ganz unterschiedliche Themen behandelt sie in ihren Büchern für Kinder und Jugendliche: Vor allem das Thema Cybermobbing hat es ihr angetan, hat sie doch mit „Vernetzt gehetzt“ bereits ihren zweiten Text zu diesem Thema vorgelegt. Doch auch Hunde – angeregt durch ihre Hündin Lilo – und vor allem das Tanzen spielen eine große Rolle in den Büchern der Tanzpädagogin. So ließ sie es sich auch nicht nehmen, mit den Sechstklässlerinnen und Sechstklässlern eine kleine Hip Hop-Choreographie passend zu ihrem Buch „Tanz mit Spannung“ einzuüben.

Lesen und Bücher können eben auch Spaß machen – mit und ohne Bewegung. Der „Fredericktag“ wurde 1997 zur aktiven Leseförderung und der Verbesserung der Lesekompetenz ins Leben gerufen. Namenspate des Literatur-Lese-Fests ist die Maus Frederick aus dem gleichnamigen Kinderbuch des Autors Leo Lionni.

Zurück