Studienfahrt Sorrent

Sonne, Meer, Verkehrschaos, Eis, Pizza, Wind und Wellen in Italien – und eine Weltkulturerbestätte nach der anderen.

Gut gelaunt ging es am Sonntagabend mit dem Bus Richtung Sorrent. Dank etwas Stau bei Zürich und zahlreicher Unfälle in Italien dauerte unsere Fahrt fast 18 Stunden. Die extrem waghalsigen (und eben leider nicht immer glücklich endenden) Fahrmanöver der Italiener werden uns daher wohl lange in Erinnerung bleiben.

In Piano di Sorrento haben wir dann unsere Zimmer bezogen und sind zu unserer ersten Wanderung ans Capo di Sorrento aufgebrochen. Dort wurde unser 2-stündiger Fußmarsch mit einer kurzen Badezeit belohnt.

Am Dienstag haben wir bei einer mehr als 3-stündigen Führung sehr viel über die Geschichte Pompejis erfahren und uns auch trotz leichtem Regen die ersten Referate angehört.

Am Mittwoch ist unser Ausflug nach Capri dann leider ins Wasser, bzw. den Wind gefallen – zu hoher Wellengang machte die Überfahrt zur bekannten Insel unmöglich. Dank unserer engagierten Busfahrer, die ihre Ruhepause minutengenau eingehalten haben, anstatt ihren eigentlich wohlverdienten freien Tag zu genießen, konnten wir als Ersatzprogramm nach Paestum fahren und dort die Tempelanlagen der griechischen Kolonisten (6. und 5. Jhdt. v. Chr.) besichtigen – wie die archäologischen Stätten von Pompeji ebenfalls ein Unesco Weltkulturerbe. Doch auch der kurze Ausflug in die Brandung am Strand von Paestum hat vielen nach der sehr langen Führung durch die Ausgrabungsstätte etwas Entspannung verschafft und wird uns lange in Erinnerung bleiben.

Am Mittwoch begann gleich morgens um acht der nächste Höhepunkt des Programms: eine Fahrt entlang der malerischen Amalfiküste im Leihbus – dank der bereits erwähnten italienischen Fahrkünste ein regelrechtes Abenteuer. Wir kamen aber ohne Probleme zu unseren Zielen Amalfi und Ravello. In Ravello konnten wir eine Stunde lang die sehr bekannte Villa Rufolo besichtigen. Die Costiera Amalfitana gehört mit ihrer großen archetektonischen Schönheit und bezaubernder Natur übrigens ebenfalls zum Unesco Weltkulturerbe. Nachmittags stand die lang ersehnte Besteigung des Vesuvs an. Er zeigte sich uns bei schönstem Wetter und unser Aufstieg wurde mit einem Blick auf den Golf von Neapel sowie in den Krater des Vulkans belohnt.

Den letzten Abend haben wir dann natürlich, zumindest wenn man unsere Lehrer Herr Lamparter und Frau Pier befragt, ab 22 Uhr beim Kofferpacken in unseren Zimmern verbracht, weshalb wir dann perfekt ausgeschlafen am Freitagmorgen mit dem Zug nach Neapel aufbrechen konnten.

Das Centro storico di Napoli, das historische Zentrum von Neapel und das letzte Weltkulturerbe unserer Studienfahrt, lernten wir bei einer 2-stündigen Stadtführung kennen. Nach einer letzten Pizza und einem Eis ging es in die Katakomben und danach zur Piazza Garibaldi, wo wir nach einer abenteuerlichen Überquerung der Straße von unseren beiden tapferen, vom Verkehrschaos fast unbeeindruckten Busfahrern abgeholt wurden.

Zurück